Zum Hauptinhalt springen

News

Neues aus dem CVJM Sachsen

Verwurzelt in Gottes Liebe

"Denn Christus soll durch den Glauben in euren Herzen wohnen. Und ihr sollt in der Liebe verwurzelt und fest auf ihr gegründet bleiben."

Epheser 3,17

Heute möchte ich mit euch diesen Vers teilen. Für mich hat er eine besondere Bedeutung, da es sich um meinen Trauvers handelt.

Das Bild der Wurzeln in diesem Vers spricht mich besonders an. Ein Baum streckt seine Wurzeln aus, um die für ihn lebensnotwendigen Nährstoffe zu erhalten. Es beginnt mit ganz kleinen Wurzeln, die immer größer werden und immer tiefer reichen. Je älter der Baum ist, desto größer werden seine Wurzeln und desto standhafter wird er – fest gegründet. Ein solcher Baum wird nicht einfach aus dem Boden gerissen, sobald es windig wird. Mit seinen Wurzeln klammert er sich fest an den Grund, der ihn hält.

Genauso sollen wir in der Liebe Gottes verwurzelt sein. Wir sollen darin wachsen und reifen, uns aus dieser Liebe nähren und sie als unser Fundament haben. Je länger wir mit Christus unterwegs sind und je besser wir ihn und das, was er für uns getan hat, kennenlernen, desto tiefer reichen unsere Wurzeln. In dieser Liebe finden wir Halt, wenn es in unserem Leben stürmisch wird.

Der Autor Gary Chapman beschreibt in vielen seiner Bücher die fünf Sprachen der Liebe. Im Kern geht es darum, dass wir eine bestimmte Art bevorzugen, Liebe gezeigt zu bekommen oder auch auszudrücken. Ich glaube fest daran, dass Gott uns zeigt, wie sehr er uns liebt.

Nutze doch den November einmal, um in deiner (oder auch in allen) Liebessprachen zu entdecken, wie sehr Gott dich liebt. Hier ein paar Ideen:

Gemeinsame Zeit: 10 Minuten Stille am Tag - nur du, ganz allein mit Gott.

Gute Worte: Schreibe dir Bibelworte über uns Menschen auf, in denen du Gottes Zuneigung besonders spürst.

Hilfsbereitschaft: Überlege, wo Gott dir geholfen hat. Welche Taten findest du in der Bibel, aber auch ganz konkret in deinem Leben?

Nähe: Plane dir eine Lobpreis-Session ein und lobe Gott mit deinem ganzen Körper.

Geschenke: Führe ein kleines Tagebuch über die kleinen, schönen Dinge, die Gott dir an jedem einzelnen Tag schenkt.

Emma Hofmann

Mütter-Töchter-Wochenende: Was trägt uns?

Vom 18. bis 20. September 2026 verbrachten sechs Mutter-Tochter-Paare und ein Drei-Generationen-Trio ein erlebnisreiches Wochenende im CVJM-Haus Rehgarten in Chemnitz. Unter der liebevollen Leitung von Sibylle und Mandy standen Gemeinschaft, Kreativität, Glaube und wertvolle Zeit füreinander im Mittelpunkt.

Ein besonderes Thema begleitete uns durch das Wochenende: Unsere Handtaschen und das, was wir im Leben mit uns tragen. Was gibt uns Kraft? Was belastet uns? Und was möchten wir vielleicht loslassen? Anhand unserer ganz unterschiedlichen Tascheninhalte kamen wir miteinander ins Gespräch und tauschten persönliche Gedanken und Erfahrungen aus.

Neben gemeinsamen Lobpreiszeiten, geistlichen Impulsen und kreativen Angeboten blieb viel Raum für Begegnungen. Wir gestalteten individuelle Filztaschen, druckten Karten mit Bibelversen und genossen einen freien Samstagnachmittag, den jede Mutter mit ihrer Tochter verbringen konnte.

Ein besonders schöner Abschluss war das gegenseitige Schreiben persönlicher Briefe, die uns einige Wochen später zu Hause erreichen werden.

Wir blicken dankbar auf ein liebevoll gestaltetes Wochenende voller wertvoller Gespräche, neuer Impulse und gemeinsamer Erinnerungen zurück. Ein herzliches Dankeschön an Sibylle, Mandy und das Team des CVJM-Hauses Rehgarten!

Margaretha Winkler mit ihrer Mutter Ingrid Winkler

Folgende Aussagen wurden in der Feedbackrunde geäußert:

"Danke für alle Vorbereitung. Das WE hat mir viel gegeben und mich gestärkt. Der Austausch als Mutter und Tochter war wertvoll und hat mir gut getan."

"Wir konnten den anderen neu kennenlernen, bzw. Verhaltensweisen des anderen aufklären und besser verstehen, Dinge mal ansprechen. Das WE war eine gute Mischung zwischen Thema, Gesprächszeiten und Freizeit."

"Wir sind uns neu begegnet auf neuer Ebene, haben viele Impulse mitbekommen die auch zum Nachdenken weiter anregen."

"Es war total großartig wie Gott Menschen mit Kreativität begabt hat. Danke für alles Teilen, alle Kleinigkeiten für uns. Ich hoffe mal wieder so ein schönes WE mit meiner Tochter zu haben."

"Ich liebe dich, auch wenn du nichts leistest …"

... diese Worte sprach Gott deutlich in mein Herz – mitten in einer schweren Krankheitsphase. Ich, die ich immer viel Kraft hatte und eigentlich nie krank war, lag auf einmal wochenlang flach und hatte keine Kraft mehr.

Gerade in dieser Zeit berührte Gott mein Herz mit seiner tiefen Liebe. Ich wusste mich geliebt – auch und gerade in meiner Schwachheit. Ich bin dankbar, dass Gott mir den Schwachpunkt meines christlichen Leistungsdenkens aufgezeigt und mir die Bedeutung von Gnade und seiner bedingungslosen Liebe neu ins Herz gepflanzt hat.

Diese Pflanze wächst weiter. Und ich bin dankbar für die Gewissheit, dass ich „aus Gnade errettet bin und nicht aus Werken" (Epheser 2,8–10). 😊

Hier setzt auch der Monatsspruch für Oktober an. Paulus fordert die Galater heraus: Fallt nicht zurück! Ihr habt doch die Gnade verstanden – und jetzt wollt ihr wieder durch Werke gerettet werden und euch damit erneut unter ein Joch der Knechtschaft stellen? Tut das nicht!

Er ruft den Galatern zu:

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!"
Galater 5,1

Welches „Joch", welche Festlegungen trage ich vielleicht selbst in mir?

Nur wenn ich so bin, nur wenn ich dies oder jenes tue, bin ich ein richtiger Christ …

Im weiteren Verlauf des Galaterbriefes erklärt Paulus, was diese Freiheit bedeutet. Wie passend, dass der Galaterbrief in der kommenden Woche auch in der täglichen Bibellese vorgesehen ist. So können wir sein Anliegen noch besser verstehen.

Einen Vers möchte ich dennoch besonders herausheben:

„Durch Christus seid ihr dazu berufen, frei zu sein, liebe Christen! Aber benutzt diese Freiheit nicht als Deckmantel, um eurem alten selbstsüchtigen Wesen nachzugeben. Dient vielmehr einander in Liebe."
(Galater 5,13 nach Hfa)

In diesem Sinne: Auf zur Freiheit!

Wem möchte ich in dieser Woche, in diesem Monat ein Zeichen der Liebe schenken?

Shalom

Sibylle 

Benutzermenü Serien-Emails


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Die gewonnenen Informationen sind anonymisiert (z.B. wird Ihre IP-Adresse gekürzt), sodass keine Rückschlüsse auf Ihre Person möglich sind. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.